Gemeinde

Seddiner See


Wissenswertes und Geschichte


Gemeinde Seddiner See

Die Gemeinde Seddiner See und ihre Ortsteile

Kähnsdorf, mit einer Größe von 484 ha und 430 Einwohnern
Neuseddin, mit einer Größe von 1.409 ha und 2.800 Einwohnern
Seddin, mit einer Größe von 528 ha und 1.200 Einwohnern.

Namensgeber für die Gemeinde ist der Große Seddiner See
Leitbild der Gemeinde Seddiner See - Bitte hier klicken.

Ehrenbürger der Gemeinde Seddiner See
Herr Fritz Klewitz – Bürgermeister der Gemeinde Neuseddin vom 1965 bis 1985

Die Gemeinde in Zahlen
Umfang des Gemeindegebietes: ca. 24 km²
Einwohnerzahl: 4.430
Höchste Erhebung: Rauher Berg 78,5m
Durchschnittliche Höhenlage: 55m über NN
Größte Wasserfläche: Großer Seddiner See mit ca. 252 ha

Geschichte

1375
Erste Erwähnung Seddin`s und Kähnsdorf`s im Landbuch Karls IV
1915
entstand Neuseddin mit dem Ausbau der Eisenbahn im südlichen Bereich von Berlin
1924
Internationale Eisenbahnausstellung in Neuseddin, als Besonderheit behielt der Bahnhof den Namen „Seddin“
1972
wird das Gebiet rund um den Seddiner See zum Naherholungsgebiet erklärt

Historische Karte der Gemeinde Seddiner See

Kähnsdorf - Ortsteil der Gemeinde Seddiner See

Kähnsdorf

Kähnsdorf liegt an der Südseite des Großen Seddiner Sees. Der Ortsteil umfasst eine Fläche von 484 ha und liegt im Naturpark "Nuthe-Nieplitz". Große Teile des Außenbereichs befinden sich im Landschaftsschutzgebiet "Nuthetal - Beelitzer Sander".

Kähnsdorf ist in zwei Bereiche gegliedert:
- das am Seddiner See gelegene alte historische Straßenangerdorf und
- verstreute und heterogene Siedlungsbereiche und Erholungsgebiete.
Beide Ortsteile werden durch den Burberg getrennt.

Erstmals wurde die Gemarkung des Ortes Kähnsdorf im Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 als Ort "Kenstorp" mit einer Größe von ca. 20 Hufen angegeben.

Große Bedeutung für Kähnsdorf besaßen die fischreichen Seddiner Seen, die den Fischern ein bescheidenes Auskommen ermöglichten und den hier ansässigen Bauern eine zusätzliche Nahrungs- und Einnahmequelle boten. Die Herrschaft über diese Seen und Dörfer wechselte im Mittelalter häufig.

Kriege, Seuchen und Hungersnöte suchten das kleine Dorf in seiner vielhundertjährigen Geschichte heim. Eine entscheidende Wandlung des dörflichen Gemeindewesens bewirkte die Bauernbefreiung. Nach der Gewinnung des vollen Eigentumsrechts an den bäuerlichen Höfen im 19. Jahrhundert verkauften zunehmend mehr Bauern ihr Land und trugen dazu bei, dass sich die alten bäuerlichen Strukturen allmählich auflösten. Den Höhepunkt erreichte diese Parzellierung nach dem 1. Weltkrieg, als in Kähnsdorf und Seddin Bauern und der Berliner Bankdirektor Schuppe, der vorher Land aufgekauft hatte, größere Teile ihres Grundbesitzes aufteilten und zu Siedlungszwecken veräußerten. Die Bezeichung "Siedlung" in Kähnsdorf sowie "Blume"- und "Schuppesiedlung" in Seddin erinnern noch heute daran.

Die Siedlung Kähnsdorf in Richtung nach Schlunkendorf wurde in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts als Waldhaufendorf angelegt und ist heute Wohn- und Wochenendhausstandort.

In den 50er Jahren wurde durch die Bildung von Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und dem Aufbau eines Zucht- und Mastbetriebes für Enten im Jahre 1965 die Wirtschaftsstruktur der Region tiefgreifend umgestaltet.

Die Entwicklung zum Erholungsstandort fand in Kähnsdorf ab ca. 1970 statt. Neben den damals 150 ansässigen Einwohnern wurden allein 1986 1.500 Sommerurlauber gezählt. Heute hat der Ortsteil 270 Einwohner.

Ein neuer Entwicklungsabschnitt begann 1990. Im Verlauf der Wiedervereinigung musste der größte Arbeitgeber im Ort aufgeben bzw. konnte der neue Eigentümer nur noch bis Mitte 1994 produzieren. Auch der Fremdenverkehr war durch Auflösung von betrieblichen Ferieneinrichtungen zum größten Teil weggebrochen. Die entsprechenden Grundlagen für eine geordnete Entwicklung des Ortes mussten geschaffen werden.

Nach dem Zusammenschluss der Orte Seddin, Kähnsdorf und Neuseddin zur Gemeinde Seddiner See wurden
- die Dorferneuerungsplanung - 1995
- der Flächennutzungsplan - 1997 sowie eine
- Entwicklungssatzung für die "Siedlung"
- und ein Tourismuskonzept
erarbeitet und aufgestellt. In Kähnsdorf lag hier der Entwicklungsschwerpunkt beim Fremdenverkehr, wobei der Seddiner See als touristisches Potential nur sehr begrenzt nutzbar ist. Der Zugang und die Erlebbarkeit des Sees sind durch privat genutzte Ufergrundstücke eingeengt.

Der Bereich der ehemaligen Entenfarm und der Binnenfischerei ist als Sonderbaufläche für den Fremdenverkehr ausgewiesen. Hier könnten mittelfristig attraktive Einrichtungen in unmittelbarer Nähe zum See geschaffen werden.

Für den sozialen und kulturellen Bereich sind in Kähnsdorf Gaststätten und Beherbergungen, ein Campingplatz sowie ein Badestrand vorhanden.

Ein besonderer touristischer Anziehungspunkt ist das Ensemble "Heimatstube und Kulturscheune". Mit der mehrjährigen Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes konnte die Gemeinde im Mai 2000 den Einwohnern und Gästen eine öffentliche Einrichtung übergeben, die sich inzwischen zu einem Mittelpunkt des Gemeindelebens entwickelt hat. Heimatstube und Kulturscheune sind als letzte Fachwerkhäuser des Ortes erhalten geblieben und liegen unmittelbar am See. Hier finden Führungen, öffentliche Sitzungen der Gemeindevertretung und deren Ausschüsse, Seniorentreffs, private Feste, Veranstaltungen, Ausstellungen und ein reges Vereinsleben statt.

Ein weiteres Ausflugsziel ist der im Jahr 2001 eröffnete Findlingsgarten. Auf einer Freifläche von 25.000 m² entstand ein Freilichtmuseum mit eiszeitlichen Geländeformschätzen, nordischen Leitgeschieben und Findlingen. Die Findlinge liegen in einer angedeuteten modellhaft gestalteten Nacheiszeitlandschaft, durch die ein mäandrierender Rundweg führt. Vielerlei Dinge gibt es zur aktiven Beschäftigung mit den Geschieben. Es werden Anleitungen gegeben zur Ansprache und Bestimmung von Geschieben, zur ursprünglichen Nutzung sowie handwerklichen und künstlerischen Verarbeitung von Findlingen und Feldsteinen.

Auch in die Infrastruktur des Ortes wurde investiert. So ist Kähnsdorf inzwischen an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen.

Die Geschichte des Ortes wurde bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts von dem damaligen Lehrer der Gemeinde Bernhard Elsler aufgeschrieben. Zahlreiche neuere Beiträge werden ständig in den Heimatblättern veröffentlicht. Anläßlich des 625jährigen Bestehens der Gemeinden Seddin und Kähnsdorf wurden die "Geschichten vom Leben am Seddiner See" herausgegeben.

Seddin - Ortsteil der Gemeinde Seddiner See

Seddin

Seddin liegt an der Südseite des Großen Seddiner Sees und umfasst eine Fläche von 528 ha. Es liegt im reizvollen Naturpark "Nuthe-Nieplitz". Große Teile des Außenbereichs befinden sich im Landschaftsschutzgebiet "Nuthetal - Beelitzer Sander".

Wie wir durch Bodenfunde wissen, erfolgte die erste Ansiedlung von Menschen um den Seddiner See vor mehr als 10.000 Jahren. Seddin ist ein altes Bauern- und Fischerdorf, das bereits 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt wurde. Die Anlage der Siedlung weist auf slawischen Ursprung hin. Keimzelle und Zentrum dieses alten Wendendorfes ist der heutige Kirchplatz. Der Name Seddin wird nach neuerer Forschung auf einen vom urslawischen Begriff für „flüssig“ ("zid") abgeleiteten Gewässernamen zurückgeführt.

Größe und Anlage des alten Dorfkernes haben sich bis heute erhalten. Als Rundling angelegt, stehen die Gehöfte kreisförmig zueinander. Von den traditionellen Lehm-Fachwerk-Bauten sind nur wenige erhalten. Das letzte bewohnte und mit Rohr gedeckte Fachwerkhaus befindet sich in der Hauptstraße und steht unter Denkmalschutz.

Seddin hat zur Zeit über 1000 Einwohner. Etwa 260 Häuser bieten den Seddinern Heimat und Wohnung. Besonders nach 1945 ist Seddin und sein Naherholungsbereich Anziehungspunkt für viele Menschen geworden.

Ein neuer Entwicklungsabschnitt begann 1990. Im Verlauf der Vereinigung mußten die größten Arbeitgeber im Ort aufgeben bzw. konnten nur noch in stark reduziertem Umfang unter den neuen Bedingungen produzieren. Es entstand wieder eine Reihe von Handwerks- und Gewerbebetrieben. Auch der Fremdenverkehr war zum Teil weggebrochen.

Nach dem Zusammenschluss der Orte Seddin, Kähnsdorf und Neuseddin wurden

- die Dorferneuerungsplanung
- der Flächennutzungsplan
- verschiedene Bebauungspläne
- und ein Tourismuskonzept

erarbeitet und aufgestellt. In diesem Ortsteil orientierte man sich auf das Entwicklungspotential "Wohnen im Grünen" und "Teilfunktionen im Fremdenverkehr".

Die Neugestaltung des Kirchplatzes, der Ausbau der Hauptstraße, die neuen Wohngebiete „Kornblumenweg“, „Mühlenberg“ und „Bahnhofstraße“ sind der Anfang der Umsetzung der obigen Konzepte. Für weitere Wohngebiete in der Beelitzer Straße und Weinbergstraße sind Bebauungspläne im laufenden Verfahren.

Die im Außenbereich befindlichen Wochenendgrundstücke blieben größtenteils erhalten, denn die waldreiche Gegend ist hierfür beliebt und gefragt.

Eine neue Entwicklung des Fremdenverkehrs steckt noch in den Kinderschuhen. Mit dem Erwerb des ca. 252 ha des Großen Seddiner Sees, der Festlegung der Flächen für den Schutz des Landschaftsraumes und der Natur sowie für den Fremdenverkehr im Flächennutzungsplan sind die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen. Die Umsetzung liegt teils in öffentlicher und teils in privater Hand. So wurde z. B. ein Naturlehrpfad angelegt, Wanderwege erschlossen und mit der Sanierung des Sees begonnen. Das in Seddin ansässige Institut für angewandte Gewässerökologie begleitet die Sanierung fachlich und kann die Entwicklung auf Grund jahrelanger Beprobungen nachweisen. Mehrere Maßnahmen erfolgten bereits. Seit einigen Jahren arbeitet am "Kleinen Seddiner See" eine Pelicon-Anlage, die das Wasser reinigt.

Der Golf- und Country Club Seddiner See, dessen Anlage mit zwei 18 Loch-Plätzen sich nördlich vom Großen Seddiner See befindet hat auf eigene Kosten eine zweite Pelicon-Anlage im April 2004 in Betrieb genommen. Damit sollen unter anderen in den nächsten 5-7 Jahren Sichttiefen im See bis zu 3,50 m erreicht werden.

Der Bereich der Badestelle und das gegenüberliegende unbebaute Dreieck ist Teil des Bebauungsplanes "Mühlenberg Seddin". Nach Klärung der Eigentumsverhältnisse können hier nun attraktive Einrichtungen in unmittelbarer Nähe zum See geschaffen werden.

Für den sozialen und kulturellen Bereich sind in Seddin u. a. vorhanden:
- eine Kindertagesstätte mit eigener Küche
- ein Gemeindehaus zur öffentlichen und privaten Nutzung
- Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen
- Gaststätten und Beherbergungen
- ein öffentlicher Badestrand

Das Gemeinschaftsleben wird durch die Gemeinde aktiv gefördert, indem
- die Kita Sommerfeste für Jung und Alt organisiert,
- die Frauensportgruppe im Gemeindehaus trainiert,
- wöchentliche Seniorentreffs im Gemeindehaus stattfinden,
- die Freiwillige Feuerwehr ihre Heimstatt im neuen Feuerwehrgebäude erhalten hat,
- das inzwischen beliebte Osterfeuer stattfindet,
- der Badestrand für die Volleyball-Sportler zur Verfügung steht,
- das jährliche Fischer- und Schützenfest mit unterstützt wird.

Der Ort ist an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen.

Viele Bürger pflegen die Geschichte des Ortes und veröffentlichen Beiträge zur Heimatgeschichte. Anlässlich des 625jährigen Bestehens der Gemeinden Seddin und Kähnsdorf wurde u. a. "Geschichten vom Leben am Seddiner See" herausgegeben.

Neuseddin - Ortsteil der Gemeinde Seddiner See

Neuseddin

Neuseddin ist flächenmäßig der größte Ortsteil der Gemeinde Seddiner See.

Er umfasst eine Fläche von 1.409 ha und ist dem direkten Umland von Potsdam (Entfernung ca. 15 km) wie auch dem von Berlin (ca. 20 km entfernt) zuzuordnen.

Der Gemeindeteil wird von großräumigen Forstflächen umgeben, die sich größtenteils im Landschaftsschutzgebiet "Potsdamer Wald- und Havelseengebiet" befinden.

Neuseddin grenzt im Nordwesten an den Rangierbahnhof Seddin und im Osten an das Gewerbegebiet und besteht im wesentlichen aus zwei Siedlungen verschiedener Epochen; der Eisenbahnersiedlung mit Gartenstadtcharakter und der Siedlung in Plattenbauweise.

Die Eisenbahnersiedlung wurde zwischen 1919 und 1970 als Wohnsiedlung mit Wohnfolgeeinrichtungen errichtet und zeigt deutlich die unterschiedlichen Strömungen der wechselnden Architekturauffassungen und städtebaulichen Leitbilder. Sie wird geprägt durch 2-geschossige Mehrfamilien-Siedlungshäuser und umfangreiche Gartenanlagen.

Die Plattenbausiedlung in der Hans-Beimler-Straße mit 550 Wohneinheiten entstand zwischen 1970 und 1989 infolge der Ansiedlung eines NVA-Truppenteiles. Als Nachfolgeinvestition wurden Schule, Kinderkrippe/-garten und Einkaufseinrichtungen errichtet.

Mit der „Wende“ wurde in Neuseddin ein neuer Abschnitt in seiner Geschichte eingeleitet. Die NVA-Dienststellen wurden aufgelöst, das Gelände privatisiert und Teile davon an die Gemeinde übergeben, hierbei auch eine Vielzahl von Wohnungen und die sozialen Einrichtungen.

Mit der Wirksamkeit des Zusammenschlusses der Orte Seddin, Kähnsdorf und Neuseddin zur Gemeinde Seddiner See im Dezember 1993 erarbeitete man zahlreiche Dokumente zur Vermarktung des Standortes und zu seiner sinnvollen Bebauung sowie zur Entwicklung des Tourismus.

Ziel aller Planungen war: In Neuseddin soll sich der Geschosswohnungsbau konzentrieren. Mit einer behutsamen Arrondierung oder Nachverdichtung durch Mehrfamilienhäuser soll die Gunst des Standortes - nämlich kurze Wege zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu den Arbeitsplätzen – genutzt werden.

Deshalb erfolgte:
- die Sanierung der Wohnungen,
- die Schaffung von neuem Wohnraum,
- ein erweitertes Angebot an Kita-Plätzen,
- die Erhaltung des Schulstandortes
- und eine Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten.

So entstanden in der Dr.-Albert-Schweitzer-Straße durch Neubau über 180 Wohnungen. Die Gebäude der alten Schule am Breitenbachplatz wurden verkauft und zum Wohnen umgebaut. Die kommunalen Wohnungen in der Karl-Marx-Straße und Hans-Beimler-Straße wurden in mehreren Etappen saniert und modernisiert. Im Anschluss erfolgte der Straßenneubau in der Karl-Marx-Straße. Ebenfalls wurde das Wohnumfeld dieser Wohnanlagen neu gestaltet. Auch die Wohnhäuser in der Eisenbahnersiedlung wurden saniert und modernisiert.

Die Häuser in der Schmiedestraße sind hierbei besonders zu betrachten. Eine große Anzahl fand bis heute neue Eigentümer, die aus der maroden Bausubstanz wieder ein ansehnliches Gebäude schafften. Am Rand der Neubausiedlung entstand eine Wohnanlage mit 20 Einfamilienhäusern.

Das Gelände der alten Kindertagesstätte an der Hans-Beimler-/Kunersdorfer Straße fand einen neuen Eigentümer. Dafür baute die Gemeinde die neue Kita „Waldsternchen“ in ruhiger Lage am Waldrand. Die im ehemaligen Ambulatorium beheimatete Kita konnte ebenfalls in das neue Gebäude einziehen. Auf dem Gelände an der Kunersdorfer Straße befinden sich heute verschiedene Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen sowie zwei Wohnhäuser mit 2-Raum-Wohnungen.

Die 1972/73 errichtete Schule sieht heute wie neu aus. Erhebliche Mittel hat die Gemeinde eingesetzt, um das Gebäude außen und innen zu sanieren. Zusätzlich wurde der Schulstandort durch den Neubau eines Gebäudes in Containerbauweise für die Grundschule erweitert. Auch die Turnhalle wurde von 1999 bis 2001 komplett saniert.

Einen großen Teil der bebauten Fläche nimmt das Gewerbegebiet ein. Die Bebauungspläne für das Gewerbegebiet schufen die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen.

Das Areal von ca. 67 ha Größe ist bis auf Flächen, die als eingeschränktes Gewerbegebiet eingestuft sind, ausgelastet. Dieses Gebiet grenzt an die vorhandene Wohnbebauung an und konnte dadurch bisher nicht vermarktet werden.

In Neuseddin ist eine Vielzahl der Bürger in Vereinen organisiert. Größter Verein ist der ESV Lok Seddin mit einer 80-jährigen Vereinsgeschichte, der Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten der sportlichen Betätigung bietet. Daneben beleben u.a. Kleingartenvereine das öffentliche Leben.

Die Geschichte des Ortes wird von einzelnen Bürgern und von den Heimatfreunden Neuseddin aufgeschrieben. Beiträge zur Ortsgeschichte, erarbeitet vom Chronikkreis der Heimatfreunde Neuseddin, erschienen als Broschüre.